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Malaga - Spanien 2006
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Hauptstadt von Málaga, Spanien, an der Costa del Sol, an der Mündung des
Guadalmedina, 549100 Einwohner; Bischofssitz; Universität, Kunstakademie,
Hochschule für Musik und für darstellende Kunst; Museen (u.a. Picasso-Museum),
Theater; Eisen-, Zucker-, Textilindustrie, Konservenfabriken, Schiffbau,
Erdölraffinerie; wichtiger Export- und Importhafen, Fährverbindungen nach
Melilla, Ceuta, Tanger und Genua; internationaler Flughafen.
Stadtbild:
Über der Altstadt mit Renaissancekathedrale 1783, über ehemaliger
Hauptmoschee) und der Alcazaba (maurische Burg aus dem 8.-13.Jahrhundert) erhebt
sich der von der alten Zitadelle gekrönte Gibralfaro (130m); Kirchen El Sagrario
und Santiago el Mayor (15.16.Jahrhundert), entstanden aus ehemaligen Moscheen;
Geburtshaus P.Picassos.
Geschichte:
Von den Phönikern gegründet (Malaca), gehörte Málaga 1711 zum westgotischen
Reich, dann Blütezeit unter arabischer Herrschaft, 1487 von den Spaniern
erobert.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG
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