home new pics pictures links texte forum e-mail

     update:  19.05.09   

 nächste Seite

Urlaub 2004 Ägypten Safaga

Seite 1: Flug, Land und Leute, Bootsfahrt

 Alpen Sahara Nil Hugharda Airport Hugharda Airport HughardaMc D. Douglas

ÄGYPTEN

Staat und Recht: Nach der Verfassung vom 11.ÿ9. 1971 (mit Änderung von 1980) ist Ägypten eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der vom Parlament nominierte und durch Volkswahl für sechs Jahre bestätigte Präsident. Er bestimmt die Richtlinien der Politik und ernennt die Regierung unter Vorsitz des Ministerpräsidenten Legislativorgan ist die Nationalversammlung (Legislaturperiode fünf Jahre, 454 Abgeordnete). Der Schura-Rat (241 Mitglieder) ist ein Beratungsorgan. Das 1979 modifizierte Parteiengesetz von 1977 legalisiert das Mehrparteiensystem, das von der Nationaldemokratischen Partei (NDP) dominiert wird. Ägypten gliedert sich in 26 Governorate mit beschränkter Selbstverwaltung, an deren Spitze ernannte Gouverneure stehen. Hauptquelle der Gesetzgebung ist die Scharia, das islamische Recht.

Landesnatur: Die etwa 1ÿ550 km lange und 1ÿbis 20 km breite Stromoase des Nils, sein Mündungsdelta, die Senke von Faijum sowie die übrigen Oasen sind landwirtschaftlich nutzbar (das heißt bewässert) und besiedelt. Das gesamte Kultur- und Siedlungsland nimmt nur 3,5ÿ% der Staatsfläche ein. Westlich des Niltals erstreckt sich das Tafelland der Libyschen Wüste mit einer durchschnittlichen Höhe von 1ÿ000ÿm über dem Meeresspiegel. Einzelne Oasen liegen in Senken zum Teil unter Meeresniveau, wie die Kattarasenke (bis 133ÿm unter dem Meeresspiegel). Im Osten breitet sich die Arabische Wüste aus, die in steiler, über 1ÿ000ÿm hoher Stufe zum Roten Meer abfällt. Die ebenfalls wüstenhafte Halbinsel Sinai (bis 2ÿ637ÿm über dem Meeresspiegel) gehört geographisch bereits zu Vorderasien. Die Sommer sind heiß und trocken, die Winter mild mit geringen Niederschlägen im Norden. Mittlere Januartemperatur in Kairo 12ÿºC, Julimittel 27ÿºC; jährlicher Niederschlag 340 mm. Im Frühjahr treten zeitweise heiße Sandstürme auf.

Bevölkerung: Die Bevölkerung besteht zu 80ÿ% aus den stark vermischten (arabisierten) Nachkommen der alten Ägypter, den sesshaften Fellachen. Als reine Araber gelten die in den Wüsten Ägyptens als Nomaden lebenden Beduinen (rund 70ÿ000); weitere Bevölkerungsgruppen: Nubier, Sudanesen, Europäer, Berber (Siwaoasen). Die Bevölkerungszuwachsrate ist mit rund 2,3ÿ% sehr hoch, die Dichte beträgt im Landesdurchschnitt 65 Einwohner je km2, im kultivierten und bewohnten Land 1ÿ040 Einwohner je km2.ÿþ ÿþ Allgemeine Schulpflicht vom 6. bis 12. Lebensjahr, die jedoch v.ÿa. auf dem Lande nicht vollständig durchgesetzt wird. 13 Universitäten (darunter die islam. Al-Azhar-Universität, gegr. 972).

Wirtschaft und Verkehr: Die ägyptische Volkswirtschaft gehört zu den vergleichsweise fortgeschrittenen Afrikas; ein ausgebauter gewerblicher Sektor ruht auf breiter landwirtschaftlicher Grundlage. Besonders die Erdölindustrie, die Sueskanalgebühren, Gastarbeiterüberweisungen und der Tourismus trugen zu den Wachstumsraten der Wirtschaft bei. Starke Bevölkerungszunahme, Kriegsereignisse, hohe Rüstungsausgaben und Subventionen führten zu hoher Auslandsverschuldung.

Ackerbau:

Der Ackerbau (begrenzter privater Landbesitz) ist arbeitsintensiv, weil wenig mechanisiert; durch Kanalbewässerung werden fünf Ernten in zwei Jahren ermöglicht, jedoch nimmt die Bodenversalzung zu, und der fruchtbare Nilschlamm wird im Nassersee zurückgehalten; Anbau von Baumwolle (wichtigstes landwirtschaftliches Exportprodukt), Reis, Mais, Weizen, Zuckerrohr, Obst, Gemüse u.ÿa.; Viehhaltung durch Fellachen und Beduinen. Der Nahrungsmittelbedarf der Bevölkerung wird nicht aus eigenem Aufkommen gedeckt, sodass rund zwei Drittel der Nahrungsmittel (v.ÿa. Weizen und Fleisch) eingeführt werden müssen.

Bodenschätze:

An Bodenschätzen werden gewonnen: Erdöl, Erdgas, Rohphosphat, Eisenerz, Manganerz, Meersalz und Gips. Noch weitgehend ungenutzt sind die Vorkommen von Buntmetallerzen, Kaolin, Titanerz, Schwefel, Talk, Steinkohle und Uranerz. Die verarbeitende Industrie, im Nildelta und um die größeren Städte konzentriert (Textil-, Nahrungsmittel- und Genussmittel-, chemische, pharmazeutische, Schwer-, Maschinen-, Zement-, Glasindustrie, Erdölraffinerien u.ÿa. Betriebe), wurde zwischen 1952 und 1963 weitgehend verstaatlicht; 1991 begann eine Privatisierung der Staatsbetriebe. Trotz hoher Kapazitäten (z.ÿB. Wasserkraftwerk am Assuanhochdamm) kann der wachsende Energiebedarf nicht gedeckt werden. Die Elektrizitätserzeugung basiert zu 75ÿ% auf Wärmekraftwerken, der Rest entfällt auf Wasserkraftwerke.

Außenhandel:

Der Außenhandel ist seit Jahren defizitär. Eingeführt werden v.ÿa. Maschinen, Fahrzeuge, chemische Erzeugnisse, Weizen, Eisen und Stahl. Wichtige Ausfuhrgüter sind Erdöl und Erdölprodukte, Rohbaumwolle, Baumwollgarne, Reis und Gemüse. Haupthandelspartner sind nach den EU-Ländern die USA, Australien und Japan.

Verkehr:

Die Verkehrslinien sind auf das Niltal und -delta konzentriert. Eisenbahn: 8ÿ600 km; Straßen: 52ÿ800 km, davon rund 31ÿ000 km befestigt; Straßentunnel unter dem Sueskanal 1980 eingeweiht; Wasserstraßen rund 3ÿ100 km. Haupthäfen: Alexandria, Port Said, Sues. Neben den internationalen Flughäfen Kairo, Alexandria und Luxor dienen Port Said, Abu Simbel und Assuan dem Inlandverkehr.

Geschichte: Funde aus der frühen Altsteinzeit sind in Ägypten bisher nur vereinzelt zutage getreten. Sichere Siedlungsspuren, die die aus dem Süden vorgedrungene Kultur des Acheuléen repräsentieren, stammen aus den höheren Nilterrassen in Oberägypten. Weiter verbreitet sind Kulturreste des Mittelpaläolithikums (Moustérien und Atérien), die in die Zeit von 40ÿ000 bis 30ÿ000 v.ÿChr. datiert werden konnten. Das Jungpaläolithikum ist durch mehrere regionale Kulturgruppen vertreten, die durch die Ausgrabungen beim Bau des Assuanhochdamms (Kom Ombo) aufgedeckt wurden.

Altertum:

Altes und Mittleres Reich:

Die allgemein übliche Einteilung in 31 Dynastien von der Reichsgründung bis zu Alexander dem Großen geht auf den ägyptischen Geschichtsschreiber Manetho zurück. Die Abschnitte Altes, Mittleres und Neues Reich wurden anscheinend schon im späten Neuen Reich ähnlich zusammengefasst. Die Ägypter bezogen sich in ihren Zeitangaben seit dem Ende des Alten Reiches auf die Regierungsjahre der Könige. Für die älteste Zeit sind die Angaben jedoch unzuverlässig. Besonders die Daten vor 2000 v.ÿChr. gelten nur angenähert.

Am Beginn der geschichtlichen Zeit, um 3000 v.ÿChr., standen die politische Einigung des Landes durch oberägyptische Könige und die Erfindung der Schrift. Auf den frühesten Schriftdenkmälern erscheinen die Könige »Skorpion«, Narmer und Aha, während in späterer Überlieferung der legendäre Herrscher Menes als Reichseiniger und Gründer von Memphis genannt wird. Die Heimat der 1. und 2.ÿDynastie war Thinis bei Abydos. In der 3.ÿDynastie wurde unter König Djoser die Stufenpyramide von Sakkara errichtet, die als erster monumentaler Steinbau der Welt gilt. Mit der von Snofru begründeten 4. Dynastie setzte die große Zeit der ägyptischen Geschichte ein. Snofrus Nachfolger Cheops, Chephren und Mykerinos errichteten die drei bis heute erhaltenen Pyramiden von Giseh, die mit dem umliegenden Friedhof der königlichen Familie und der höchsten Reichsbeamten die unbeschränkte Macht des an der Spitze eines straff zentralisierten Beamtenstaates stehenden Königs widerspiegeln. Dieser wurde zum »Sohn« des Sonnengottes, für den in der 5. Dynastie große Sonnenheiligtümer errichtet wurden. Unter der 6.ÿDynastie sank die Macht der Könige, die von oberägyptischen Gaufürsten abhängig wurden. Nach dem Zusammenbruch des Alten Reiches gelang einem Fürsten aus dem oberägyptischen Theben die erneute Reichseinigung. Unter der um 1991 v.ÿChr. einsetzenden 12. Dynastie erlebte Ägypten eine zweite Blüte. Nach Verdrängung der Gaufürsten wurde die absolute Macht des Königs gefestigt, das Reich nach Süden bis zur zweiten Stromschnelle erweitert. Die 13. Dynastie mit ihren rasch wechselnden Herrschern stellte eine Zeit des Niedergangs dar. Um 1650 eroberten die Hyksos das Delta und begründeten in Auaris eine eigene Dynastie. Eine in Theben beheimatete Familie von Unterkönigen (17. Dynastie) vertrieb um 1550 die Hyksos.

Neues Reich und Niedergang:

Unter Amenophis I., Thutmosis I., Thutmosis II. und Thutmosis III. stieg Ägypten zur Weltmacht auf (Neues Reich) und drang bis zum Euphrat vor. Großartige Baudenkmäler wie die Tempel von Luxor, Karnak und Theben-West entstanden, die inneren Verhältnisse wurden durch eine streng einheitliche Verwaltung gefestigt, die Gaufürsten zurückgedrängt. Unter Amenophis IV./Echnaton (Gemahl der Nofretete) kam es um 1360 v.ÿChr. zu einer tief greifenden Revolution in Religion (alleinige Verehrung der Sonnenscheibe Aton), Kunst und Politik. SethosÿI., der 2.ÿKönig der 19. Dynastie, stellte in Syrien die ägyptische Herrschaft wieder her. Sein Sohn RamsesÿII. (1279þ1213 v.ÿChr.) verlegte die Residenz in den Osten des Deltas und ließ zahlreiche Bauten (Ramesseum, Abu Simbel) errichten. Nach dem Tode von Ramses' Sohn Merenptah begann der wirtschaftliche und politische Zerfall des Reiches, das von nun an von fremden Herrschern regiert wurde, zunächst von Libyern (22. bis 24. Dynastie). Ägypten löste sich bald in kleine Fürstentümer auf und wurde erst von den nubischen Königen der 25. Dynastie 712 v.ÿChr. erneut geeint. 671 v.ÿChr. unterwarfen die Assyrer den Norden und regierten ihn durch Vasallen, bis der libysche Fürst PsammetichÿI. von Sais 664 v.ÿChr. das Land befreite und wieder vereinigte. Unter den Herrschern der 26. Dynastie (»Saiten«) erlebte Ägypten noch einmal eine Blütezeit. Aber bereits 525 v.ÿChr. wurde es von den Persern unterworfen, deren Herrschaft durch die 28.þ30. Dynastie unterbrochen wurde. 332 eroberte Alexander der Große das Land. Er gründete Alexandria, das sich schnell zum Mittelpunkt des griechischen Welthandels und der griechischen Bildung entwickelte. Nach seinem Tod fiel Ägypten an den Makedonen Ptolemaios I. (seit 305 König). Unter den Ptolemäern wurde es zum reichsten Staat der damaligen Welt, doch führte die Unfähigkeit der späteren Ptolemäer zum Niedergang des Landes; 51 v.ÿChr. kamen Ptolemaios XIV. und Kleopatra VII. unter die Vormundschaft des römischen Senats. Nach der Schlacht bei Aktium war Ägypten von 30 v.ÿChr. bis 395 n.ÿChr. römische Provinz, dann Teil des Byzantinischen Reiches.

Mittelalter und Neuzeit:

640/642 eroberten die Araber das Niltal, aber erst im 8. Jahrhundert wurde Ägypten islamisiert. Besonders seit der Eroberung durch die Fatimiden (969) war Ägypten unabhängig vom Kalifen von Bagdad; die Fatimiden gründeten Kairo und die Azhar-Moschee. Sultan Saladin aus dem Geschlecht der Aijubiden (1171þ1250) brachte Ägypten zu neuer Machtstellung. 1250 rissen die Mamelucken die Herrschaft an sich. 1516/17 wurde das Land von den Türken unter SelimÿI. erobert und blieb bis 1798 türkische Provinz, die von den Mameluckenbeis weitgehend selbstständig verwaltet wurde. Der ägyptische Feldzug Napoleon Bonapartes (1798þ1801) scheiterte trotz mehrerer Siege über die Mamelucken und Türken. Der türkische Statthalter Mehmed Ali (1805þ49) vernichtete 1811 die Mameluckenbeis und schuf sich eine fast unabhängige erbliche Herrschaft als Pascha; seit 1867 wurden die Statthalter Khediven (Vizekönige) genannt. 1869 Eröffnung des Sueskanals; 1882 britische Besetzung des Landes; 1883 Aufstand des Mahdi im Sudan; 1898 Niederwerfung der Mahdisten durch die Engländer und Abtrennung des Sudans von Ägypten Im 1.ÿWeltkrieg wurde Ägypten britisches Protektorat. Unter dem Druck besonders des Wafd hob die britische Regierung dies 1922 auf und erkannte Fuad I. als König an; Ägypten behielt aber eine britische Besatzung, die jedoch nach Abschluss des britisch-ägyptischen Bündnisvertrags (1936) auf die Sueskanalzone beschränkt wurde. 1945 war Ägypten Mitbegründer der Arabischen Liga und wandte sich mit anderen arabischen Staaten im Palästinakrieg (1948/49) gegen die Gründung des Staates Israel. 1952 stürzte die Armee König Faruk (Regierung seit 1936).

Nasser:

Nach Ausrufung der Republik (1953) übernahm 1953 General M.ÿNagib, 1954 Oberst G.ÿAbd el-Nasser das Amt des Staatspräsidenten. Die Parteien wurden verboten. Aufgrund des britisch-ägyptischen Suesabkommens (1954) räumten die britischen Truppen in der Folgezeit die Kanalzone. Die Verstaatlichung der Sueskanalgesellschaft löste den Sueskrieg (1956) aus; Ägypten, 1958þ61 mit Syrien in der »Vereinigten Arabischen Republik« (VAR) verbunden, rückte immer stärker in den Brennpunkt des Nahostkonflikts. 1962þ67 kämpften ägyptische Truppen im Bürgerkrieg im Jemen auf republikanischer Seite.

Gestützt auf die Einheitspartei »Arabische Sozialistische Union« (gegründet 1961), suchte die ägyptische Regierung einen »arabischen Sozialismus« zu verwirklichen. Mit (steigender) Militärhilfe besonders der UdSSR wollte Nasser den Nahostkonflikt zugunsten der arabischen Staaten entscheiden. Mit der Sperrung des Golfes von Akaba für israelische Schiffe löste er 1967 den israelisch-arabischen Sechstagekrieg aus; dabei besetzte Israel u.ÿa. die Halbinsel Sinai und den Gazastreifen (Gaza). Durch einen »Abnutzungskrieg« gegen Israel (August 1967þAugust 1970) sowie durch die verstärkte Unterstützung der palästinensischen Guerillaorganisationen versuchte Ägypten die Folgen der Niederlage im Sechstagekrieg zu mildern.

Sadat und Mubarak:

Nach dem Tode Nassers (1970) setzte Präsident A.ÿas-Sadat dessen Politik fort, schränkte aber allmählich den Einfluss der UdSSR zugunsten der westlichen Industriestaaten ein. Im Oktober 1973 griffen Ägypten und Syrien Israel an (Jom-Kippur-Krieg), mussten aber nach anfänglichen Erfolgen in einen Waffenstillstand einwilligen. 1974 schloss Ägypten mit Israel ein Truppenentflechtungsabkommen. Im November 1977 leitete Präsident Sadat eine Friedensinitiative (gegenüber Israel) ein; er verhandelte 1978 in Camp David (USA) unter Vermittlung des amerikanischen Präsidenten J.ÿE. Carter mit dem israelischen Ministerpräsidenten M. Begin über Rahmenbedingungen zur Lösung des Nahostkonflikts und schloss einen Friedensvertrag mit Israel (26.ÿ3. 1979). Mit dem Austritt aus der Arabischen Liga (1979) kam Ägypten einem Ausschluss zuvor (Mai 1989 wieder aufgenommen). Bis April 1982 zog sich Israel von der Halbinsel Sinai zurück.ÿþ Gestützt auf die »Nationaldemokratische Partei« (1978 als Nachfolgerin der »Arabischen Sozialistischen Union« gegründet), suchte Sadat seine innenpolitische Machtstellung zu festigen. Nach seiner Ermordung (Oktober 1981) wurde H.ÿMubarak sein Nachfolger (1987, 1993 und 1999 wieder gewählt). Im 2.ÿGolfkrieg 1991 beteiligte sich das Land als regionale Führungsmacht an der antiirakischen Koalition. Daraufhin verstärkten islamische Fundamentalisten ihren Kampf für die Errichtung eines islamischen Gottesstaates. Mit Attentaten u.ÿa. auf hohe Staatsfunktionäre, Sicherheitskräfte und öffentliche Einrichtungen sollte die innere Sicherheit erschüttert und die Wirtschaftskraft beeinträchtigt werden. Die Regierung reagierte 1992 mit einer drastischen Verschärfung der Strafgesetze gegen Terroristen und radikale Kräfte. Im Nahostkonflikt förderte Ägypten eine schrittweise Annäherung zwischen PLO und Israel und unternahm seit 1996 zahlreiche diplomatische Initiativen, um den Friedensprozess in Gang zu halten.

© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG